Ländlichen Raum gezielt stärken

Veröffentlicht am 29.08.2013 in Presse

Berthold Kellner (SPD) prangert „soziale und wirtschaftliche Ungleichgewichte in Bayern“ an
So sehen sie
aus, die guten Momente im
Wahlkampf der bayerischen Sozialdemokraten:
Rund 50 Genossen hörten bei einer Mitgliederversammlung im Fuchsmühler Gasthof „Weißenstein“ die Reden von Landtagskandidat Berthold Kellner und Bezirksrätin Brigitte Scharf.
Der Fuchsmühler SPD-Vorsitzende Udo Fürst begrüßte neben dem Kreisvorsitzenden Rainer Fischer und Kreisrätin Hannelore Bienlein-Holl auch Gäste aus den Ortsvereinen Friedenfels, Pechbrunn, Waldsassen und Wiesau. „An der Resonanz heute Abend sehe ich, dass die SPD noch nicht aufgehgeben hat. Wir werden in den letzten drei Wochen vor den Wahlen noch einmal alles in die Waagschale werfen“, sagte Fürst.
Damit war das Motto des Abends vorgegeben, denn auch Landtagskandidat Berthold Kellner beschrieb die positive Stimmung, mit der ihm auf der Straße und im Gespräch mit den Menschen begegnet würde. Den negativen Umfragewerten zum Trotz sei der Machtwechsel in Bayern greifbar. „Hier ist in den vergangenen Jahren einiges aus dem Gleichgewicht geraten“, meinte Kellner und zeigte am Beispiel der nördlichen Oberpfalz „die sozialen und wirtschaftlichen Ungleichgewichte in Bayern“.

„Abgehängt“
„Es gibt die Boomregionen und Ballungsräume, und es gibt die abgehängten Gebiete auf dem Land“ – deshalb müsse der ländliche Raum wieder gezielt gestärkt werden.
Die technische Hochschule in Weiden sei ein gutes Beispiel dafür, dass Investitionen in Bildung und Forschung vor Ort dazu beitragen, „dass junge Menschen in unserer Region bleiben, Unternehmen gründen oder als Fachleute in unseren regionalen Firmen arbeiten“. Infrastruktur sei nötig, damit die nördliche Oberpfalz nicht weiter ausblute: So wie die Eisenbahn vor 150 Jahren den wirtschaftlichen Aufschwung für die Region brachte, sei heute eine flächendeckende Breitbandversorgung dringend notwendig. Weil jährlich 500 Millionen Euro für den Zukauf von Gas und Öl ausgegeben würden, gelte es, in der nördlichen Oberpfalz Energie vor Ort zu erzeugen. Abschließend warb Bezirksrätin Brigitte Scharf in ihrer Rede für mehr Aufmerksamkeit für den Bezirkstag, der nicht nur für die Kultur in der Oberpfalz, sondern auch für das Soziale zuständig ist. Sie freue sich zwar über „das hochmoderne Klinikum und den großen Arbeitgeber“ in Wöllershof, aber: „Ist es nicht traurig, wenn dieses Haus immer gefüllt ist?“ Psychische Krankheiten in den Griff zu bekommen, sei daher ihr Wunsch.
Mutig wählen
Für ein erfolgreiches Abschneiden der SPD bei den Landtags- und Bezirkstagswahlen am 15. September, darin waren sich Berthold Kellner und Brigitte Scharf schließlich einig, brauche es den Mut der Bürger, „ihr Kreuz an der richtigen Stelle zu setzen“.

 
 

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