Fuchsmühler SPD analysiert Kommunalwahlen - Freude über jungen Kollegen im Marktrat

Veröffentlicht am 02.06.2008 in Presse

Die Wahl der Delegierten und Ersatzdelegierten zur Europaunterbezirkskonferenz stand im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Fuchsmühl. Die Mitglieder rollten aber auch noch einmal die Kommunalwahlen auf, mit deren Ergebnis sie nicht zufrieden waren.

In kleiner Runde eröffnete SPD-Ortsvorsitzender Edwin Ulrich die Mitgliederversammlung, bevor die Wahl der Vertreter zur Europaunterbezirkskonferenz unter der Federführung von Alfred Schuster über die Bühne ging. Das Ergebnis: Delegierte sind Edwin Ulrich und Heinrich Schärl, Ersatzdelegierte Minne Weiß und Heinrich Ulrich senior.

Ulrich analysierte die Kommunalwahlen und verglich das Ergebnis mit den ursprünglichen Zielen. Es regiere erstmals seit Kriegsende ein CSU-Bürgermeister im Rathaus von Fuchsmühl. "Wir haben dieses Wahlergebnis zu akzeptieren und werden es auch akzeptieren. Nichtsdestotrotz, da will ich auch nichts schön reden, war dies eine Niederlage für uns", stellte Ulrich fest.

In den letzten Wochen habe man sich Gedanken gemacht, woran es lag. Am Ende vermutete die SPD, dass Braun durch die schwere Erkrankung seines Vorgängers Arno Sattler Zeit hatte, fast sieben Monate im Rathaus zu amtieren. "Er hat diese Zeit auch publikumswirksam genutzt", resümierte Ulrich.

Ein weiterer Grund für den für die SPD negativen Wahlausgang sei möglicherweise das Alter Schärls. "Wir wollten keinen 'Online-Bürgermeister', der die Amtsgeschäfte per Telefon, Handy, Fax oder Mail aus der Ferne vollzieht", schoss Ulrich in Richtung Braun. Die SPD werde die nächsten sechs Jahre sehr genau beobachten, wie das Zusammenspiel von Bürgermeister und Verwaltung klappe, wenn der Bürgermeister häufig nicht vor Ort sei. Der Ortsvorsitzende dankte jedoch Heinrich Schärl für dessen Bereitschaft zur Kandidatur. "So eine Kandidatur ist nicht nur mit viel Zeit, sondern auch mit Geldeinsatz verbunden."

Bei der Gemeinderatswahl hielt die SPD ihre fünf Mandate im Marktrat. Ulrich: "Bemerkenswert, dass wir mit Andreas Käs einen jungen Mann ins Gemeindeparlament brachten, der noch im Juso-Alter ist. Umso erstaunlicher, da er das ersten Mal kandidierte." Weniger erfreulich sei gewesen, dass der langjährige Marktrat Erich Köllner nicht mehr gewählt wurde.

Insgesamt habe die SPD gegenüber der Kommunalwahl 2002 rund 2450 Stimmen verloren - Verluste, die zu denken geben sollten, meinte Ulrich. Der Vorsitzende sah einen Grund dafür in dem Verzicht Arno Sattlers auf eine weitere Kandidatur. "Er hatte bei der letzten Wahl fast 1600 Stimmen erzielt. Wenn so ein Mann nicht mehr kandidiert, ist dies kaum wettzumachen." Die anderen beiden Parteien bzw. Wählervereinigungen hätten hingegen im Vergleich zur letzten Wahl Stimmen gewonnen.

Als erfreulich bezeichnete Ulrich die Tatsache, dass Hannelore Bienlein-Holl mit dem drittbesten Ergebnis aller SPD-Kandidaten in den Kreistag gewählt wurde. "Das gesetzte Ziel, mindestens eines der beiden Mandate, haben wir somit erreicht.", stellte der Vorsitzende fest.

In einer anschließenden Diskussion äußerten alle Mitglieder klar ihre Meinung zur Kommunalwahl. Kreisrat und Landtagskandidat Alfred Schuster nützte die Gelegenheit, um sich vorzustellen.

aus oberpfalznetz.de

 
 

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